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28.01.2003

13:43 Uhr

Davos 2004 wieder in Davos

Weltwirtschaftsforum beendet

Mit einer weitgehend positiven Bilanz hat der Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, am Dienstag nach sechs Tagen das 33. Treffen in Davos beendet. Die offene und kritische Auseinandersetzung unter dem Motto "Vertrauen schaffen", vor allem im Zusammenhang mit einem drohenden Irak-Krieg, hätte nach Schwabs Ansicht so nicht in den USA stattfinden können.

HB/dpa DAVOS. Dieses Thema überschattete alle Diskussionsrunden und belastete auch die Beratungen über die ohnehin schwächelnde Weltkojunktur.

Schwab bedauerte, dass in diesem Jahr viele wichtige europäische Vertreter aus Politik und Wirtschaft der Veranstaltung ferngeblieben waren. Aus Deutschland etwa war nicht ein Minister beim Treffen der über 2000 Führungskräfte. Aus Europa waren der französische Wirtschaftsminister Francis Mer und der griechische Außenminister George Papandreou gekommen, der gleichzeitig EU-Ratsvorsitzender ist. "Europa hat offenbar viel mit sich selbst zu tun", sagte Schwab.

Zu den Höhepunkten beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum gehörten die Auftritte von US-Außenminister Colin Powell und des neuen brasilianischen Präsidenten Luis Inacio Lula da Silva.

Schwab kündigte an, dass die nächste Veranstaltung 2004 wieder in dem Schweizer Wintersportort stattfinden wird. Das Treffen war im Vorjahr nach New York verlegt worden, und Schwab schließt für 2005 nicht aus, dass er in ein anderes Land geht.

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