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26.01.2003

12:40 Uhr

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Davos-Tagebuch (5): Lange Nacht des Networking

VonHermann-Josef Knipper

Die Prominenten haben eine lange Nacht hinter sich. Nicht so glamourös wie in der Vergangenheit - aber es wurden wieder eifrig Kontakte geknüpft.

Eine lange Nacht des Networking liegt hinter den Teilnehmern des Weltwirtschaftsforums in Davos. Bei neun Grad unter Null flüchteten die Prominenten aus Wirtschaft, Politik und Kultur aus aller Welt in die Luxushotels Seehof und Belvedere. Diesmal fiel die glamouröse Soiree, die in den letzten Jahren zur Tradition geworden war, zwar aus. Aber zum Plaudern und Feiern kam es dennoch - wenn auch in bescheidenem Rahmen.

Eines der Highlights war der Empfang der Türkei, die mit fast der kompletten Regierung angereist war. Unter dem Motto "Flowers from Turkey" präsentierte das Land am Bosporus antike und neue Kollektionen türkischer Mode, getragen von Top-Models, umrahmt von traditioneller und moderner Musik. Einer der begeisterten Zuschauer war der US-Investor George Soros - wenn es der neuen Führungsriege in Ankara gelungen sein sollte, nur Soros vom Wandel und vom Potenzial der Türkei zu überzeugen, dann hätte sich der Abend schon gelohnt. Bemerkenswert auch die Anwesenheit des griechischen Außenministers George Papandreou, der sich unter die türkischen Schönheiten und Minister mischte, als sei die Erzfeindschaft zwischen beiden Ländern längst passé.

Einige hundert eisige Meter weiter hatten Merril Lynch, McKinsey, Dow Jones (20 Jahre Wall Street Journal Europe) und Südafrika zu zu Empfängen eingeladen, die bis spät in die Nacht gingen. Bei McKinsey wurde mit einer Rap-Band heftig geschwoft - wer sich unterhalten wollte, setzte seine Stimme aufs Spiel. Aber immerhin: In dieser Mischung, auf diesem hohen Niveau, sind selten so viele Entscheidungsträger zusammen - und gesprächsbereit.

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