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04.02.2003

17:00 Uhr

Defizite bei Firmenwagen

Peugeot setzt auf Erfolgssträhne

Der französische Autohersteller Peugeot will seine Erfolgssträhne auf dem deutschen Pkw-Markt auch 2003 fortsetzen.

HB/dpa FRANKFURT. Für das neue Jahr strebt der zweitgrößte Importeur - hinter Renault - mit 129 200 (2002: 108 560) verkauften Pkw einen Marktanteil von 3,85 (3,34) Prozent an. Dabei setzt die Deutschland- Zentrale in Saarbrücken auf die derzeit erfolgreiche Modellpalette und den Vorsprung in der Dieselfilter-Technik, sagte Geschäftsführer Olivier Veyrier am Dienstag in Frankfurt.

Noch im laufenden Jahr solle der erste Dieselmotor eingesetzt werden, der mit einem Rußfiltersystem auch die strenge Euro-Norm 4 erfüllt. "Damit können die deutschen Kunden nicht nur etwas für die Umwelt tun, sondern auch für den eigenen Geldbeutel, da diese Motoren befristet von der Kfz-Steuer befreit sind." Peugeot legte bereits in den vergangenen Jahren auf dem rückläufigen deutschen Pkw-Markt gegen den Trend kräftig zu. 1997 lag die französische Marke noch bei 2,32 Prozent Marktanteil, der kontinuierlich auf die bisherige Rekordmarke von 3,34 Prozent ausgebaut wurde. 2002 steigerten die Löwen hier zu Lande ihren Umsatz um 10,5 Prozent auf 1,58 Milliarden Euro.

Den Erfolgen bei Privatkunden (Anteil: 4,84 Prozent) stehen allerdings erhebliche Defizite im Geschäft mit gewerblichen Kunden gegenüber (1,63 Prozent). Es gebe kaum ein Hersteller, bei dem eine derartige Diskrepanz zwischen Privat- und Firmenkunden bestehe, betonte Veyrier. Deshalb will Peugeot - gestützt auf ein verbessertes Vertriebsnetz - alle Anstrengungen unternehmen, um auch bei Dienstwagen eine stärkere Position zu erlangen. In Westeuropa war die französische PSA-Gruppe (Peugeot und Citroen) mit 2,16 Millionen Neuzulassungen eindeutig die Nummer zwei hinter dem VW-Konzern.

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