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25.01.2008

08:44 Uhr

Demokraten und South Carolina

Kucinich steigt aus – Clinton fällt zurück

Da waren es nur noch vier: Der Demokrat Dennis Kucinich steigt aus dem Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur aus. Indes muss sich Hillary Clinton vor den nächsten Vorwahlen in South Carolina wieder Sorgen machen.

Keine Chance gegen Clinton und Obama: Dennis Kucinich. Foto: ap ap

Keine Chance gegen Clinton und Obama: Dennis Kucinich. Foto: ap

HB WASHINGTON. Dennis Kucinich, Abgeordneter aus dem Bundesstaat Ohio, sagte nach seinem enttäuschenden Abschneiden bei den bisherigen Vorwahlen in einem Interview mit dem „Cleveland Plain-Dealer“, er werde seine Kampagne beenden. Seine Arbeit im Kongress wolle er aber fortsetzen. Offiziell werde er das Ende seiner Ambitionen auf die Kandidatur der Demokraten am Freitag bekanntgeben.

Der 61-jährige Kucinich ist ein scharfer Kritiker des Irak-Kriegs und hatte bei Abstimmungen im Kongress stets gegen den Einsatz der US-Armee gestimmt. Er hoffte deshalb, bei den Vorwahlen punkten zu können.

Bereits beim Auftakt in Iowa vor drei Wochen wurde aber klar, dass er keine Chance gegen die Spitzenbewerber Hillary Clinton und Barack Obama oder auch gegen John Edwards hat. Damit hat sich das Feld der demokratischen Bewerber deutlich gelichtet.

Bei den nächsten Vorwahlen der Demokraten in South Carolina zeichnet sich ein Vorsprung für Barak Obama ab. Laut Reuters/C-Span/Zogby-Umfrage verteidigte er seinen zweistelligen Vorsprung vor Hillary Clinton. Diese muss sich demnach zunehmend Sorgen machen, durch John Edwards vom zweiten Platz verdrängt zu werden.

Die Vorwahl in dem Südstaat ist einer der letzten Abstimmungen bei den Demokraten vor dem „Super Tuesday“ am 5. Februar. Dabei dürfte eine Vorentscheidung fallen. Der Sieger der Vorwahl wird formell bei einem Parteitag im Sommer ausgerufen und tritt dann gegen sein Pendant von dem Republikanern an. Die eigentliche Präsidentenwahl findet Anfang November statt. Amtsinhaber George W. Bush darf nicht mehr antreten.

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