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07.07.2000

10:39 Uhr

Dennoch steigender Überschuss

IWKA korrigiert Gewinnprognose für 2000 nach unten

Der Maschinen- und Anlagenbauer hat zuletzt viele Firmen zugekauft - die Ingtegration belastet das Unternehmen nun unterwartet hoch.

Reuters KARLSRUHE. Der Maschinen- und Anlagenbauer IWKA AG hat seine Gewinnprognose für das Jahr 2000 nach unten korrigiert. Vorstandschef Hans Fahr sagte am Freitag auf der Hauptversammlung in Karlsruhe, das operative Ergebnis des Konzerns werde im laufenden Jahr zurückgehen. Der Jahresüberschuss werde aber durch außerordentliche Erträge auf dem Vorjahresniveau von 61,4 Mill. DM bleiben. Bisher hatte IWKA einen weiter steigenden Überschuss prognostiziert. Fahr begründete die Korrektur mit unerwartet hohen Belastungen aus der Integration der zahlreichen in der Vergangenheit erworbenen Firmen. Zudem habe die Tochter Ex-Cell-O mit rückläufigen Margen zu kämpfen.

Bereits im ersten Halbjahr 2000 dürfte IWKA das Vorjahresergebnis verfehlt haben, sagte Fahr. "Im laufenden Jahr gehen wir durch eine Phase der Integration und Konsolidierung", ergänzte er. Ab dem Jahr 2001 sollen die Maßnahmen aber greifen und das operative Ergebnis wieder deutlich zulegen.

Beim Auftragseingang und beim Umsatz rechnet IWKA in diesem Jahr mit einem Anstieg auf über vier Mrd. DM. Im Vorjahr hatte IWKA rund 3,6 Mrd. DM erlöst und die eingegangenen Bestellungen auf rund 3,55 Mrd. DM gesteigert. Im ersten Halbjahr legte der Auftragseingang des Konzerns um 18 % auf 2,03 Mrd. DM zu.

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