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10.01.2008

09:40 Uhr

Mehr als fünf Prozent liegt die Metro-Aktie im Plus. Aber sie trifft auch auf eine ingesamt freundliche Börsenstimmung. Heute ist die Bewegung rund um den Globus etwas atypisch: Die Erholung der Wall Street wurde in Asien weit gehend ignoriert - dort standen die Sorgen um die US-Konjunktur im Vordergrund. Europa kann aber wieder an den Trend anschließen.

Abzuwarten ist, wie ein Bericht des "Wall Street Journal" die Märkte bewegen wird. Danach wollen Citigroup und Merrill Lynch über die bisherigen Pläne hinaus noch einmal Kapital bei ausländischen Regierungen aufnehmen. Die Sache zeigt, dass die Probleme der beiden Banken NOCH größer sind als bisher befürchtet. Auf der anderen Seite haben derartige Berichte bisher doch meist zu freundlichen Kursen geführt - die Börse sah mehr die Lösung als das Problem.

Von der EZB heute mittag ist nicht viel zu erwarten außer guten Worten. Wahrscheinlich werden die Währungshüter noch einmal ihre Angst vor der Inflation zum Ausdruck bringen, damit niemand auf die Idee kommt, sie könnten weich werden. EZB-Präsident Trichet steht im Moment ja ganz gut da. Sein französischer Landsmann Sarkozy hält seit einiger Zeit die Klappe zur Geldpolitik, weil er eingesehen hat, dass er damit doch nichts bewirkt; er tingelt jetzt lieber mit seiner Süßen durch den Orient. Und Trichet ist auf einmal sogar bei den Angelsachsen der Held mit seiner konservativen Linie.

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