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27.01.2005

18:41 Uhr

Der türkische Premier äußerte sich am Rande des WEF in Davos

Erdogan: Irak-Wahl entspricht nicht demokratischen Prinzipien

VonChristoph Rabe

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan geht nicht davon aus, dass die Wahlen im Irak demokratischen Grundprinzipien entsprechen. "Das Land befindet sich erst in einem Übergangsstadium zur Demokratie", sagte Erdogan in Davos am Rande des Weltwirtschaftsforums im Gespräch mit Journalisten.

DAVOS. Die Türkei erwartet, dass es im Verlauf der Wahlen allein schon deswegen zu Unregelmäßigkeiten komme, weil nicht alle potenziellen Wähler zur Urne gelassen werden. Auch der Boykott der Suniten werde dazu beitragen, dass es zu keinem regulären Wahlergebnis komme.

Erdogan sprach sich dafür aus, dass die Wahlen nicht nach ethnischen Kriterien abgehalten werden. Die Souveränität des Irak müsse von allen Bevölkerungsgruppen getragen werden. Auch nach den Wahlen rechnet Erdogan mit weiteren Anschlägen. "Der Irak ist eine Arena des Terorrismus", sagte er. "Es sieht nicht so aus, als ebbe die Welle der Gewalt ab."

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