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07.02.2005

15:00 Uhr

Der Versicherungskonzern Allianz ist einer der größten Einkäufer von Weiterbildung. Wie wählt er aus?

„Direkter Nutzen für das Geschäft“

Rüdiger Hoppe, 47 ist Head of Group Management Development der Allianz AG. Ihm untersteht auch das Allianz Management Institute (AMI). Im Interview erklärt er wie das AMI arbeitet.

Handelsblatt: Herr Hoppe, die Allianz hat ihre Manager-Weiterbildung in einer eigenen Organisation gebündelt, dem Allianz Management Institute (AMI) am Starnberger See. Wie arbeitet das AMI?

Hoppe: Das Allianz Management Institut richtet sich auf internationaler Ebene an rund 1000 Top-Führungskräfte und „High Performers“. Wir bieten Executive Education auf hohem Niveau, setzen einen Rahmen zum Austausch und zur Ausrichtung an den strategischen Ziele der Allianz Group und unterstützen nachhaltig die Entwicklung der Führungsmannschaft. Themen sind Führung, General Management und strategisch wichtige Inhalte aus den Geschäftsbereichen.

Ihr besonderer Fokus gilt Programmen für das internationale Top-Management. Was machen Sie da genau?

Hoppe: Wir unterscheiden Campus Programme (strategische Business-Themen), Leadership-Programme und General-Management-Programme. Pro Jahr besuchen etwa 600 Senior Manager die ca. 30 Programme des AMI.

Es wird immer behauptet, Weiterbildung sei ein Tool für das strategische Management. Mehr als nur eine schöne Floskel?

Hoppe: Das AMI richtet sich strikt an den Zielen des Gesamtunternehmens aus, und das wird vom Vorstand mitgetragen. Wo notwendig, passen wir existierende Programme an neue strategische Ziele an oder legen ganz neue Programme auf.

Wie wichtig ist Weiterbildung für die „Talent-Pipeline“?

Hoppe: Weiterbildung ist hier wichtig, kann jedoch den Aufbau eines geeigneten Talentpools nur unterstützen. Auf der Basis eines individuellen Entwicklungsplanes kann man aber die nötigen Entwicklungsmaßnahmen ableiten. Weiterbildung ist hier ein Mosaikstein.

Sie organisieren Ihre Weiterbildungsprogramme nicht selbst, sondern kaufen sie weltweit ein, insbesondere auch bei den führenden Business Schools in Europa und den USA. Wie gehen Sie da vor?

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