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21.01.2002

12:46 Uhr

„Der Vertriebskanal - so skurril er auf den ersten Blick anmutet - ist wunderbar“

Tchibo will mit Axa in den Versicherungsmarkt

Der Hamburger Kaffee- und Handelskonzern Tchibo will durch eine enge Kooperation mit der Kölner Axa neben der "Tchibo-Zuschuss-Rente" weitere Versicherungen anbieten.

Foto: ap

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dpa KÖLN. Neben der so genannten Riester-Rente, die derzeit in den rund 800 Tchibo-Filialen angeboten werde, sollen im ersten Halbjahr 2002 weitere Offerten folgen, kündigte Tchibo-Vorstandsmitglied Stephan Swinka am Montag in Köln an. "Die 'Tchiboisierung' der Welt wird mit Axa auch auf den Dienstleistungsbereich ausgedehnt."

In den Tchibo-Filialen werden Antragsformulare für die Zusatz- Rente mit einer empfohlenen Beitragshöhe zwischen 25 und 40,59 ? ausgelegt. Weitere Informationen können die Tchibo-Kunden durch eine Hotline in einem Axa-Call-Center bekommen. "Jeder macht das, was er kann. Wir haben guten Zugang zu den Kunden, die Vertrauen in Tchibo haben. Axa hat die Kompetenz im Bereich Versicherungen", sagte Swinka.

Welche weiteren Versicherungs-Angebote kommen sollen, wollte er nicht sagen. Tchibo erzielte im Konzernfeld Kaffee im Jahr 2000 einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. DM (2,81 Mrd Euro). "Die Umsätze in den Feldern 'Non-Food' und Kaffee sind ungefähr in der Größenordnung gleichbedeutend", sagte Swinka.

Die "Tchibo-Zusatz-Rente" sei ein innovatives Sonderprodukt, das nicht auf dem Discountpreis-Niveau anzusiedeln sei, sagte Axa - Vertriebsvorstand Rolf Richter. "Der Vertriebskanal - so skurril er auf den ersten Blick anmutet - ist wunderbar", sagte Richter.

Beide Partner hätten rund ein halbes Jahr über die Kooperation verhandelt. Zu den erwarteten Versicherungsabschlüssen bei der "Riester-Rente" wollte Richter sich nicht äußern.

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