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03.08.2000

10:30 Uhr

Deutsche Bank und Epcos ziehen den Markt nach unten.

Dax klar im Minus

Die Aktien der Deutschen Bank fielen um über 3 % nach Veröffentlichung der Quartalszahlen.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die Standardwerte der Frankfurter Börse sind am Donnerstag mit Verlusten in den Handel gegangen. Die Veröffentlichung von Quartalszahlen der Dax-Schwergewichte Deutsche Bank und Epcos könnte dem Markt keinen Auftrieb verleihen, sagte ein Händler.

Der Dax fiel um ein halbes Prozent auf 7 078,96 Punkte. Gleichzeitig lag der Nebenwerteindex MDax bei 4 828,24 Zählern um 0,3 Punkte fester. Am Neuen Markt gaben die Wachstumswerte im NEMAX 50 (Performance-Index) um 0,64 % auf 5 736,25 Punkte nach.

Heftig war die Reaktion am Markt auf die Quartalszahlen der Deutsche Bank . Die Aktien verloren 3,37 % auf 94,70 Euro. Auch die Allianz-Aktien verloren kräftig und rutschten um 0,97 % auf 386,90 Zähler. Epcos-Titel stiegen nach positiven Unternehmensergebnissen um ein Prozent auf 101 Euro.

Dax könnte in den nächsten Wochen bis auf 6 400 Punkte abrutschen

"Order sind Mangelware", beschrieb Aktienhändler Karl-Detlef Becker von der Stadtsparkasse Köln den morgendlichen Handel bei den Dax-Werten. "Alles wartet auf die Arbeitsmarktdaten aus den USA. Anschließend wird auf die nächsten Zahlen gewartet. Jeder sucht nach Begründungen, um nichts zu tun", sagte der Händler in Köln. Perspektivisch könne der Dax in den kommenden vier bis fünf Wochen auch bis auf 6 400 Punkte abrutschen und den Angriff auf neue Höchstsände von dieser Position aus neu starten.

Die deutschen Technologietitel übernähmen die Verluste der New Yorker Nasdaq vom Vorabend, sagte ein Händler. Siemens gaben 1,15 % auf 38,80 Euro nach. Die Aktien der SAP verloren 1,5 % auf 242 Euro. Ebenfalls zu den Technologie-Verlierern zählten Infineon mit einem Kursabschlag von 1,46 % auf 69,95 Euro.

An der Spitze des Dax lagen die Aktien des Metro -Konzerns mit plus 2,17 % auf 43,77 Euro. Der volatile Kursverlauf des Einzelhändlers sei immer noch auf die Übernahmegerüchte durch die amerikanische Wal-Mart -Kette zurückzuführen, sagte der Broker.

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