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17.01.2003

16:50 Uhr

Deutsche Botschaft forderte schnelle Aufklärung

Deutscher in Guatemala ermordet

In Guatemala ist ein deutscher Tourist ermordet worden. Wie die Polizei mitteilte, war er am Donnerstag zusammen mit einem japanischen Reisenden und einem Guatemalteken zum Aussichtspunkt Santa Elena Barrillas am Amatitlán-See südlich von Guatemala-Stadt gefahren, wo die Gruppe von zwei bewaffneten Männern überfallen wurde.

HB/dpa GUATEMALA STADT. Der 34 Jahre alte Deutsche wurde von einem Schuss getroffen und starb bei der Einlieferung ins Krankenhaus von Amatitlán.

Nach Angaben des Deutschen Go-Bundes handelt es sich bei dem Opfer um den einzigen professionellen deutschen Spieler des asiatischen Brettspiels Go, Hans Pietsch. Pietsch sei in Bremen aufgewachsen und habe seit Jahren in Tokio gelebt, um sich ganz dem Strategie-Spiel widmen zu können, teilte die Organisation am Freitag der Deutschen Presse-Agentur mit.

Die deutsche Botschaft in Guatemala-Stadt forderte am Donnerstag eine schnelle Aufklärung des Falles; das Guatemaltekische Institut für Tourismus sowie die Tourismuskammer Camtur protestierten gegen die miserable Sicherheitslage in dem mittelamerikanischen Land. Guatemala ist eines der gefährlichsten Reiseländer des amerikanischen Kontinents. Erst im vorigen November wurde eine österreichische Touristin ermordet. Im März 2001 wurde eine deutsche Touristin in der Mayastadt Tikal vor den Augen ihres Freundes vergewaltigt.

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