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06.03.2003

18:16 Uhr

Deutsche Post an Teilhaberschaft interessiert

Österreichs Post hat zu kämpfen

Die staatliche Österreichische Post AG hat im Vorjahr bei gesunkenen Umsätzen deutlich weniger verdient. Das berichtete am Donnerstag die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf Unternehmenskreise.

HB/dpa WIEN. Nach dem Willen der neuen Regierung soll die Österreichische Post noch in dieser Legislaturperiode zumindest teilweise verkauft werden. Als erster Interessent gilt die Deutsche Post.

Dem Bericht zu Folge lag der Umsatz 2002 mit 1,484 Mrd. Euro um knapp 21 Mill. Euro unter dem Wert 2001 und gut 3 Prozent hinter den Erwartungen des Post-Vorstandes. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen(Ebit) brach um die Hälfte auf 11 Mill. Euro ein und lag damit 76 Prozent unter Plan.

Grund dafür sei neben den Rückgängen in den Bereichen Brief, Werbesendungen und Medienpost eine Kostenexplosion durch die Mitte des Jahres erfolgte Teilung in die fünf Sparten Brief, Infomail, Paketdienst, Zeitungszustellung und Filialnetz, berichtete APA. Dagegen betonte ein Sprecher der Österreichischen Post AG, die Neuaufteilung habe sich nicht negativ auf das Ergebnis ausgewirkt.

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