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10.07.2000

15:20 Uhr

dpa-afx FRANKFURT. Die Biotechnologiebranche ist von der Anlageenttäuschung der neunziger Jahre in die wirtschaftliche und technologische Erfolgsbahn gewechselt. Bedeutende Fortschritte wie beispielsweise die Entschlüsselung des menschlichen Genoms sei ein Indiz dafür, dass die Branche reifer geworden sei, heißt es in einer von der DG Bank am Montag in Frankfurt vorgelegten Sonderstudie "Branchenanalyse Biotechnologie. An dem Zukunftspotenzial der Branche hat in Deutschland die bisherige Performance der der entsprechenden Werte beigetragen, sagte Karl Edmund Reis, Leiter des Asset Management und Research der DG Bank.

Demnach sind aktuell 279 der 1350 europäischen Biotechnologieunternehmen in Deutschland ansässig. Damit habe Deutschland gemessen an der Firmenmzahl die britische Biotech-Branche überholt und ist somit zum wichtigsten Biotechnologiestandort in Europa aufgestiegen.

Diese Position dürfte durch die Anzahl der zu erwartenden Börsenemissionen merklich untermauert werden. Zu den bisher am Neuen Markt gelisteten 14 Biotechgesellschaften dürften nach den Worten von Christa Bähr, Leiterin des Biotechresearchs der DG Bank, bis Ende des Jahres noch sechs weitere dazu kommen. Im nächsten Jahr sollen es rund 35 sein, so dass sich die Anlagemöglichkeiten für den Investor ständig erweitern werden.

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