Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.02.2002

12:33 Uhr

Handelsblatt

Deutscher Industrie droht 2002 Stagnation

Die deutsche Industrie muss nach Einschätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in diesem Jahr mit einer Stagnation ihres Produktionsvolumens rechnen.

ap DÜSSELDORF. Die deutsche Industrie muss nach Einschätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in diesem Jahr mit einer Stagnation ihres Produktionsvolumens rechnen. Darauf deuteten unter anderem die Bestellungen hin, die allein im Oktober und im November um fast neun Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen hätten, berichteten die Wirtschaftswissenschaftler am Dienstag in Köln.

Die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe könne sogar noch schlechter ausfallen, wenn eine zügige Erholung der globalen Konjunktur ausbleibe, betonten die Experten. Denn die deutschen Industriebetriebe erzielten mittlerweile mehr als 37 Prozent ihres Umsatzes aus der Inlandsproduktion jenseits der heimischen Grenzen. Weitere Voraussetzungen, um einer Rezession zu entgehen, seien ein stabiler Euro-Kurs sowie moderate Tarifabschlüsse.

In den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres hatte die deutsche Industrie insgesamt noch ein Produktionsplus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Doch meldete die Chemische Industrie bereits Produktionseinbußen um 1,7 Prozent, die Bekleidungsindustrie um 4,3 Prozent und der Bereich Büromaschinen sowie Datenverarbeitung sogar um 5,3 Prozent.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×