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15.01.2001

19:24 Uhr

HB DÜSSELDORF. Das niedrigere Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten sowie die guten Konjunkturaussichten in der Euro-Zone festigen den Wechselkurs des Euros gegenüber dem US-Dollar. Bundesfinanzminister Hans Eichel und sein französischer Amtskollege Laurent Fabius schreiben in einem Beitrag für das Handelsblatt und die Pariser Zeitung "Le Monde", die Märkte nähmen die positiven Fundamentaldaten für die europäische Wirtschaft endlich wahr; die Minister geben sich gleichzeitig überzeugt, dass das Aufwertungspotenzial des Euros "vollständig" realisiert werde.

Eichel und Fabius erwarten, dass dank der inzwischen vollzogenen wirtschaftspolitischen Reformen in den Euro-Staaten ein Wirtschaftswachstum von jährlich 3 % möglich sein wird. Dies werde dann zu einer Vollbeschäftigung führen.

Das Euro-Kurspotenzial hatte Eichel bereits beim Treffen europäischer und asiatischer Finanzminister im japanischen Kobe am Wochenende unterstrichen. Das Wirtschaftswachstum, das den Euro-Kurs stütze, sei in Europa so robust, dass eine Umkehr nicht zu befürchten sei. Der Optimismus von Eichel und Fabius wird auch durch den Handelsblatt-Konjunkturindikator gestützt; er blieb im Januar gegenüber dem Vormonat stabil und signalisiert ein Wachstum von 3 % im ersten Quartal.



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