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09.01.2003

15:40 Uhr

Deutschland bleibt Kühlkammer

Am Montag droht Glatteis-Chaos

Der Winter mit eisiger Kälte, viel Sonnenschein und etwas Schnee verabschiedet sich zum Wochenende langsam aus Deutschland. "Frostig bleibt es aber auch am Wochenende, und der Schnee bleibt liegen", sagte Meteorologe Horst Hoyer. Unangenehm könnte es am Montag werden, wenn der Schnee möglicherweise in Regen übergeht und auf dem gefrorenen Boden zu Eis wird.

Für das Wochenende kündigen die Meteorologen neue Schneefälle an. Foto: dpa

Für das Wochenende kündigen die Meteorologen neue Schneefälle an. Foto: dpa

HB/dpa OFFENBACH/BOCHUM. Eine dichte weiße Decke überziehe nach wie vor den Norden des Landes mit 25 Zentimetern in Kiel und bis zu 15 Zentimetern auf Rügen. Entlang des Rheins gebe es nur noch einige weiße Flecken. In Bayern lägen zwischen drei und zehn Zentimeter Schnee. "Auf der Zugspitze sind es noch 180 Zentimeter," sagte Hoyer. Am Wochenende werde es zwar noch vereinzelt schneien, an den Wintersportbedingungen ändere sich allerdings kaum etwas.

Der Deutsche Wetterdienst registrierte in Holzdorf in Sachsen-Anhalt minus 21,9 Grad, in Leipzig minus 20 Grad. Der Wetterdienst Meteomedia in Bochum meldete sogar minus 30 Grad am bayerischen Funtensee. Auf der Insel Hiddensee (Mecklenburg-Vorpommern) war es erträglicher bei minus 2,3 Grad.

Für Freitag sagen die Meteorologen in der Osthälfte Deutschlands und in Bayern starke Bewölkung und vereinzelte Schneefälle voraus. "Im Südostbayern kann es bis zu drei Zentimeter Neuschnee geben", meinte Hoyer. Mit sonnigen Abschnitten sei im Westen des Landes bis nach Niedersachsen und Hessen zu rechnen.

Am Samstag ziehen dann immer mehr Wolken auf; im Norden und Osten kann es vereinzelt schneien. Im Süden zeigt sich ab und zu die Sonne. Die Temperaturen liegen dann zwischen minus 9 Grad am Alpenrand und plus 1 Grad im Norden Schleswig-Holsteins. Der Sonntag soll ähnlich werden. In der Nacht zum Montag und im Laufe des Tages wird es voraussichtlich heftig schneien und auch regnen. "Wegen des gefrorenen Bodens kann das zu gefährlichen Straßenverhältnissen führen," warnte Hoyer.

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