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13.06.2000

10:35 Uhr

Deutschland gilt als wichtigster Auslandsmarkt.

Rover reorganisiert Deutschland-Vertrieb

Der neue Geschäftsführer Herrmann plant in Deutschland ein Absatzvolumen von zunächst 20.000 Fahrzeugen.

adn NEUSS. Der britische Autohersteller Rover reorganisiert sein deutsches Vertriebsnetz. Zum neuen Geschäftsführer der Rover Deutschland GmbH wurde Jürgen Herrmann berufen, der bis Ende 1994 bereits das Unternehmen führte. Deutschland gilt bei Rover als wichtigster Auslandsmarkt.

Herrmann sagte am Dienstag in Neuss, derzeit werde an einer Bestandsaufnahme gearbeitet. Man wolle "das Tal der Tränen so rasch wie möglich durchschreiten". Rover werde in Deutschland mit einem Absatzvolumen von mittelfristig zunächst 20.000 Fahrzeugen den Neubeginn vollziehen.

Über den Umfang des künftigen Händlernetzes - derzeit sind es rund 320 Händler, wobei sich davon gut ein Drittel aus BMW-Händlern rekrutiert - könne er noch nichts sagen. "Wir müssen jetzt erst einmal ein schlagkräftiges Führungsteam zusammenbekommen", sagte Herrmann. Dazu werde auch versucht, Rover-Mitarbeiter, die zur Münchener BMW-Zentrale umgezogen seien, wieder an den Rhein zu holen. "Einerseits müssen wir erfahrene Rover-Mitarbeiter haben, andererseits bedeutet das für manchen persönlich einen erneuten Wechsel von Arbeitgeber und Wohnsitz innerhalb weniger Monate", sagte Herrmann. Am Montag will der neue Rover-Chef auf einer Händlertagung sein Konzept präsentieren.

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