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04.03.2003

13:07 Uhr

Deutschland liegt auf Rang sieben

Wirtschaft bei Forschungsinvestitionen unentschlossen

Die deutsche Wirtschaft will nach einer Umfrage des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (FuE) in diesem Jahr nur noch um ein Prozent anheben.

HB/dpa BERLIN. Im vergangenen Jahr waren die Aufwendungen für die nicht staatliche Forschung noch um 1,7 % auf 44,9 Mrd. ? gestiegen, teilte Stifterverbands-Generalsekretär Manfred Erhardt am Dienstag in Berlin mit.

Im weltweiten Vergleich liegt die deutsche Wirtschaft mit ihren Aufwendungen für diese Zukunftsinvestitionen weiterhin nur auf Platz sieben. Platz 1 belegt Schweden, gefolgt von Finnland, Japan, den USA, Korea und der Schweiz. Auch wenn man die staatlichen Aufwendungen Deutschlands bei der Forschung hinzurechnet, ändert sich an dem siebten Platz nichts.

Noch nie sei bei der regelmäßig vom Stifterverband vorgenommen Firmenumfrage die Zahl der "unentschlossenen" Unternehmen so hoch gewesen, sagte Erhardt. 63 % der befragten Firmen wüssten noch nicht, ob sie ihre Forschungsausgaben erhöhen werden. "Durch die geringen Zuwächse bei den FuE-Aufwendungen der Unternehmen flacht auch die Innovationsdynamik der deutschen Wirtschaft ab", sagte Erhardt. Die Zurückhaltung führte er auf die schwache Ertragslage der Unternehmen, unsichere Märkte und die weltpolitische Situation zurück.

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