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03.01.2003

22:12 Uhr

Dezember beschert gute Zahlen

Mercedes und BMW erhöhen US-Absatz

Die meisten deutschen Autokonzerne haben im Dezember ihren Absatz auf dem weltweit wichtigsten Automarkt USA gesteigert. Während BMW einen Rekordabsatz erzielte und auch die Daimler-Chrysler-Marken Mercedes und Chrysler teils deutlich zulegen konnten, musste der Sportwagenbauer Porsche einen Einbruch um rund ein Fünftel verkraften.

Reuters DETROIT. Die Hersteller legten ihre Verkaufszahlen am Freitag im Vorfeld der Detroiter Automobilausstellung vor. Die weltweit größte Auto-Show beginnt am Sonntag und viele Hersteller nutzen sie als Plattform für neue Konzepte und Modelle.

Die BMW-Gruppe verkaufte im nach Unternehmensangaben besten Jahr mit einem Rekordabsatz von 26 252 Fahrzeugen im Dezember 43 % mehr als ein Jahr zuvor. Im Gesamtjahr rollten sogar 256 622 BMW-Autos oder ein Fünftel mehr als 2001 aus den Verkaufsräumen. Großen Anteil habe dabei der starke US-Start des Mini gehabt, der seit seinem ersten Verkaufstag in den USA am 22. März fast 25 000 Mal verkauft worden sei. Auch die Siebener Serie trug dazu bei. "Das war das bisher beste Jahr für den 7er-Vertrieb, da die Kunden auf das vollständig neue Modell reagiert haben, das im Januar auf den Markt kam", sagte Ed Robinson von BMW of North America.

Jeep glänzt bei Daimler-Chrysler

Bei Chrysler legte der Absatz im Dezember um knapp 1 % zu - bei einem Verkaufstag weniger als im Vorjahr - auf 172 494 Einheiten. Im Gesamtjahr brachte die US-Sparte des Stuttgarter Daimler-Chrysler-Konzerns aber mit 2,21 Millionen Autos etwa 3 % weniger an den Kunden. Die Geländewagenmarke Jeep bei Chrysler zeigte sich indes auf Wachstumskurs. Mit einem Dezember-Plus von 22 % schloss Jeep das Jahr mit einem Plus von 1 % ab. "Der anhaltende Erfolg der Jeep Fahrzeuge unterstreicht den guten Ruf und die Marktführerschaft in diesem Segment", sagte Vertriebschef Gary Dilts.

Mercedes legte im Dezember um gut ein Zehntel zu auf 21 288 Fahrzeuge und erreichte im Gesamtjahr ein Wachstum um 3,2 % auf 213 225 Fahrzeuge.

Der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche setzte im Dezember jedoch mit 1 387 Fahrzeugen in Nordamerika 22 % weniger ab als ein Jahr zuvor. Im Gesamtjahr 2002 sei der Absatz in den USA und Kanada um 7 % auf 22 511 Stück der Modelle 911 und Boxster gesunken, teilte Porsche in Stuttgart mit. Mit Blick auf die Markteinführung der dritten Modellreihe Cayenne am 15. März sei die Sportwagenschmiede aber für 2003 zuversichtlich.

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