Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.01.2004

17:11 Uhr

Handelsblatt

DFL muss Fernsehvermarktung neu verhandeln

Die Netzer-Agentur Infront hat die Option zur Verlängerung der Fernsehvermarktung der Fußball-Bundesliga nicht wahrgenommen. Damit steht die Bundesliga steht zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren vor einschneidenden Änderungen in Sachen Vermarktung.

HB HANNOVER. Nun besitzen die 36 Proficlubs lediglich einen gültigen TV-Vertrag für die Spielzeiten 2004/05 und 2005/06. Nur die Vereinbarung mit der ARD-Sportschau ist vom Ausstieg der Netzer-Agentur nicht betroffen.

"Der bestehende Kontrakt mit Infront (Nachfolger der insolventen Kirch-Media, die Redaktion), endet mit Ablauf der aktuellen Saison im Sommer. Es ist jetzt Aufgabe der DFL, unverzüglich Verhandlungen mit den Nachfragern aufzunehmen", erklärte am Neujahrstag Werner Hackmann als Präsident des Ligaverbandes. Die DFL-Führung will direkt mit TV-Sendern wie ZDF, DSF und dem Pay TV- Sender Premiere verhandeln, steht dabei aber unter großem Zeitdruck. Die Vereine fordern für die Zukunft sehr schnell Planungssicherheit. Hackmann äußerte sich optimistisch hinsichtlich möglicher neuer TV- Verträge: "Ich bin zuversichtlich, weil wir ein sehr gutes Produkt anzubieten haben."

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×