Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.01.2001

22:23 Uhr

Die Aktien von Texas Instruments fielen um 7 Prozent

Wall Street schließt fester

Der New Yorker Aktienmarkt hat am Dienstag fester geschlossen. Der Dow-Jones notierte zum Sitzungsschluss 71,57 Punkte oder 0,68 Prozent fester bei 10 649,81 Zählern.

Reuters NEW YORK. Der New Yorker Aktienmarkt hat am Dienstag fester geschlossen. Die Marktteilnehmer hätten ihre Aufmerksamkeit auf die Unternehmensergebnisse fokussiert, die im Rahmen der Erwartungen lagen oder diese sogar übertrafen, sagten Händler. Die nach unten revidierten Gewinnprognosen von Texas Instruments hätten wie schon die Gewinnwarnung von Dell vom Montag keinen Einfluss auf das Marktgeschehen gehabt, hieß es weiter.

Der Dow-Jones-Index 30 führender Industriewerte notierte zum Sitzungsschluss 71,57 Punkte oder 0,68 % fester bei 10 649,81 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg um 1,30 % auf 1 360,36 Punkte. Der technologielastige Nasdaq Composite Index schloss 2,98 % höher bei 2840,11 Zählern und verzeichnete damit den höchsten Schlusstand seit sechs Wochen.

Der weltgrößte Hersteller von Chips für Mobiltelefone Texas Instruments teilte zuvor mit, für das erste Quartal einen Umsatzrückgang von 10 % zu erwarten, da Elektronikhersteller bestrebt seien, ihre überzähligen Lagerbestände abzubauen. Die Texas-Papiere gaben daraufhin bei lebhaftem Handel 7,21 % auf rund 45 Dollar nach.

Auf der Gewinnerseite standen dagegen Finazwerte wie Merrill Lynch oder Citigroup . Merrill Lynch legten 6,41 % zu, nachdem das Finanzhaus einen deutlichen Gewinnanstieg für das vierte Quartal ausgewiesen hatte. Citigroup rückten 1,86 % auf 54-7/8 $ vor. American Express verzeichneten Aufschläge von 3,33 % auf 46-1/2 $. Das Unternehmen hatte zuvor die Prognosen für die Umsatzentwicklung für das Jahr 2001 ans untere Ende der bisherigen Erwartungen angepasst.

Der Pharmahersteller Merck fiel um 3,42 % auf 79-1/2 $. Das Unternehmen hatte Quartalsergebnisse vorgelegt, die zwar den Erwartungen der Analysten entsprachen, die Anleger seien von den Zahlen aber enttäuscht gewesen, da der Pharmakonzern in den vergangenen Quartalen die Analystenerwartungen regelmäßig übertroffen habe, sagten Marktteilnehmer.

Bei Umsätzen von rund 1,21 Milliarden Aktien standen an der New Yorker Börse 1968 Kursgewinnern 889 Kursverlierer gegenüber. Insgesamt wurden 3 03 Titel gehandelt. An der Nasdaq überwogen die Gewinner die Verlierer bei insgesamt 2,23 Milliarden gehandelter Titel im Verhältnis fünf zu drei. Am US-Rentenmarkt notierten die richtungweisenden 30-jährigen Bonds zuletzt um 16/32 tiefer und brachten eine Rendite von 5,639 Prozent.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×