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25.01.2001

14:57 Uhr

dpa-afx NÜRNBERG/BERLIN. Die UmweltBank AG will zur Jahresmitte an die Börse. Details sollen Ende März bekannt gegeben werden, teilte das in Nürnberg ansässige Geldhaus am Donnerstag im Rahmen der Messe "Grünes Geld" in Berlin mit. Die Messe findet während der Grüne Woche statt und befasst sich mit ethisch-ökologischen Geldanlagen. "Wir sind reif für die Börse", sagte UmweltBank-Vorstand Horst Popp. Die Bank habe seit dem Start 1997 vier ertragreiche Geschäftsjahre aufzuweisen.

Nach den vorläufigen Zahlen habe sich die Bilanzsumme im Jahr 2000 von 330 Mill. DM auf 415 Mill. DM (210,7 Mill. Euro) erhöht. Das Ergebnis vor Steuern (EBIT) belaufe sich auf 3,5 Mill. DM nach 2,6 Mill. DM in 1999. Das Institut hat 90 Mitarbeiter.

24 000 Kunden haben 125 Millionen DM investiert

Die 24 000 Kunden hätten im vergangenen Jahr insgesamt 125 Mill. DM in Aktien, Fonds, Beteiligungen und Spareinlagen angelegt. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hätten steuersparende Beteiligungen gehabt. Im November 2000 habe die Bank mit Rakow- Gardelegen ihren bisher größten Windpark platziert. Auch die Emission "grüner Aktien" habe wesentlich zum positiven Ergebnis beigetragen. Mit der Umweltkontor Renewable Energy AG sei zum zweiten Mal ein Unternehmen als Konsortialbank an den Neuen Markt begleitet worden.

Derzeit finanziere die Bank bundesweit rund 1 300 Umweltprojekte. Die Kreditzusagen stiegen den Angaben zufolge von 202 Mill. DM auf 263 Mill. DM. Die Schwerpunkte lagen bei ökologischen Wohnimmobilien und der Energiegewinnung aus Wind, Wasser und Sonne. In Zukunft will die UmweltBank verstärkt in Energieprojekte in der Landwirtschaft investieren, beispielsweise in Biogasanlagen.

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