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19.06.2000

16:24 Uhr

dpa MÜNCHEN. Sie brauche Geld, sagte Christiane Herzog immer wieder, Geld für ihre Stiftung. Seit 1986 setzte sich die Frau des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog mit ihrer "Christiane- Herzog-Stiftung" für Mukoviszidose-Kranke ein. Bis zu ihrem Tod sammelte sie unentwegt Geld und unterstützte damit Projekte, die die Krankheit erforschen und die Therapie verbessern sollen. Außerdem kommt das gespendete Geld der Ärztefortbildung zugute. Vor drei Jahren wurde der Verein "Mukoviszidose-Hilfe" in "Christiane-Herzog- Stiftung" umbenannt.

Im vergangenen Jahr wurde in Berlin mit dem Geld der Stiftung eine Tagesklinik für Mukoviszidose-Kranke aufgebaut. Die Stiftung übernahm die Baumaßnahmen und die Kosten für ein Spezialteam aus Ärzten und weiteren Pflegekräften wie Schwestern und Krankengymnasten. Außerdem soll ein Preis für Doktorarbeiten junge Wissenschaftler an die Mukoviszidose-Forschung binden.

Christiane Herzog beschränkte ihr Engagement nicht nur auf die Repräsentation. In der ARD kochte sie in der Sendung "Zu Gast bei Christiane Herzog". Ihr Honorar stiftete sie den Mukoviszidose- Kranken. Aus dem Verkauf ihres gleichnamigen Kochbuches flossen pro Exemplar vier DM an die Stiftung.

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