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26.06.2000

14:32 Uhr

Reuters MÜNCHEN. Internet-Firmen setzen einer Studie zufolge beim Aufbau ihrer europäischen Geschäfte auf Fusionen und das gleichzeitige Erschließen mehrerer Märkte. Die klassische Vorgehensweise, jeweils nur in einem Land zu investieren, sei zu langsam, heißt es in einer am Montag in München veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Roland Berger. Zudem erwarteten zwei Drittel (65 %) der mehr als 80 befragten Firmen aus Europa und den USA, dass sie über Zukäufe und Fusionen wüchsen. Im Alleingang lasse sich das notwendige Personal und Wissen nicht schnell genug aufbauen.

Internet-Unternehmen investierten "in Wellen", hieß es weiter. Das bedeute, dass Länder mit ähnlichen Rahmenbedingungen gleichzeitig erschlossen würden. 63 % der befragten Firmen hätten Standorte in Großbritannien, Deutschland und Frankreich errichtet oder hätten dies innerhalb der kommenden sechs Monate vor. Über die Hälfte (52 %) plane in einem zweiten Schritt innerhalb des kommenden Jahres die Expansion nach Italien, Holland, Spanien und die Schweiz.

Mit 63 % passt die Mehrheit der Unternehmen Roland Berger zufolge ihre Online-Inhalte und die Preisgestaltung an länderspezifischen Gepflogenheiten an. 71 % stimmten auch die Werbung an die Gegebenheiten der jeweiligen Länder an, hieß es.

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