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26.01.2004

08:02 Uhr

„Die Pipeline für 2004 ist gut gefüllt“

Osteuropabank-Chef Jean Lemierre visiert Russland an

VonHerrrmann-Josef Knipper

Die in London ansässige Osteuropabank will die Länder Mittel- und Osteuropas, die am 1. Mai oder in den folgenden Jahren der Europäischen Union beitreten, in den nächsten Jahren verstärkt dabei unterstützen, eine prosperierende Privatwirtschaft aufzubauen

DAVOS. Die Restrukturierung der Wirtschaft müsse konsequent fortgesetzt und die Haushaltsdefizite müssten weiter reduziert werden, sagte Jean Lemierre, der Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), in Davos dem Handelsblatt.

Die EBRD soll die Umstellung auf die Marktwirtschaft im früheren Ostblock finanziell unterstützen. Eigner der Bank sind 62 Staaten und Institutionen. Sie wurde 1991 ins Leben gerufen und unterstützt mittlerweile 27 Länder, von Albanien bis Usbekistan. Die Bank fördert Privatisierungen und Unternehmertum. Seit ihrer Gründung hat sie rund 1000 Projekte im Wert von rund 25 Mrd. US-Dollar finanziert. An privaten Geldern kam in dieser Zeit noch einmal mehr als das Doppelte dazu. Allein im vergangenen Jahr erfolgten Kreditzusagen über 3,7 Mrd. US-Dollar, jeweils zu einem Drittel in Russland, in Zentraleuropa und im Südosten.

Das vergangene Jahr ist nach Lemierres Worten für die Bank und ihre Finanzierungsprojekte sehr erfolgreich verlaufen: "Es gab sehr hochwertige Investments und die Pipeline ist für 2004 wieder gut gefüllt," sagte der aus Frankreich stammende EBRD-Chef. Positiv sei auch zu bewerten, dass immer mehr deutsche Unternehmen und Banken die Zusammenarbeit mit der Osteuropabank suchten.

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