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10.07.2000

09:11 Uhr

Die Statistiker sprechen von "Kalendereffekten"

Export wächst im April nicht mehr ganz so stürmisch

Über dem Durchschnitt lagen die Exporte nach Japan und China.

vwd/AFP WIESBADEN. Der deutsche Außenhandel hat im April weiter zugelegt, allerdings nicht ganz so stark wie in den vorangegangenen Monaten. Wie das Statistische Bundesamt, Wiesbaden, am Montag mitteilte, beliefen sich die gesamten deutschen Exporte im April auf ein Volumen von 88,5 Mrd. DM, 9,6 % mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Zuvor hatte es noch zweistellige Wachstumsraten gegeben. Die Statistiker schrieben den niedrigeren Zuwachs "Kalendereffekten" zu. Überdurchschnittlich legten die Exporte nach Asien zu: Die Ausfuhren nach Japan kletterten im April gegenüber April 1999 um 16,2 % auf 1,8 Mrd. DM, die nach China um 19,5 % auf 1,2 Mrd. DM.

Die Ausfuhren in den Wirtschaftsraum der ASEAN-Staaten stiegen um 17,3 % auf 1,5 Mrd. DM. Als schwunghaft erwies sich auch der Handel mit den europäischen Partnerstaaten: Die Exporte in die EU kletterten um 13,6 % auf 53 Mrd. DM. Die Importe stiegen im April wertmäßig um 14 % auf 79,1 Mrd. DM und damit deutlich stärker als die Exporte. Dies dürfte vor allem am verteuerten Rohöl gelegen haben. Laut Statistischem Bundesamt legten vor allem die Einfuhrvolumina aus Rohöllieferländern im Jahresvergleich stark zu, aber auch die Einfuhren aus China mit 29,4 % auf 2,3 Mrd. DM und aus den ASEAN-Ländern mit 27,7 % auf 2,2 Mrd. DM.

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