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16.01.2004

06:56 Uhr

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Die Top-Liste von Davos für 2004

VonChristoph Mohr

Einmal im Jahr versammeln sich im Schweizer Wintersportort Davos die Mächtigen und Einflussreichen dieser Welt. Das Weltwirtschaftsforum Davos, exakter: das Annual Meeting (Jahrestreffen) des in Genf beheimateten World Economic Forum (WEF) bringt über eintausend handverlesene Unternehmensbosse, Staatschefs und Minister nach Davos, aber auch Wissenschaftler, Religionsführer, Künstler und sogar Vertreter wirtschaftskritischer Organisationen wie Amnesty International oder Human Rights Watch kommen in die Graubündener Berge.

Davos 2004, das vom 20. bis 25. Januar stattfindet und unter dem Motto "Partnering for Security and Prosperity" steht, ist durch eine besonders hohe Beteiligung von Top-Namen aus der Wirtschaft gekennzeichnet. Die Hälfte der Fortune-50-Unternehmen ist mit der Konzernspitze vertreten. Insgesamt werden 800 CEOs oder Chairmen erwartet.

Als Schirmherren der Veranstaltung konnte WEF-Präsident Professor Klaus Schwab John Chambers (Cisco), Carlos Ghosn (Nissan), Walter Kielholz (Crédit Suisse) und Marilyn C. Nelson (Carlson) gewinnen.

Weitere bekannte Namen aus der Wirtschaft sind: Josef Ackermann (Deutsche Bank), Peter Brabeck-Letmathe (Nestlé), Douglas Daft (Coca-Cola), Michael Dell, Carly Fiorina (HP), Niall FitzGerald (Unilever), Bill Gates (Microsoft), Philip Knight (Nike), Henry McKinnell (Pfizer), Nobuyuki Idei (Sony), David O'Reilly (Chevron Texaco), Heinrich von Pierer (Siemens), Peter Sutherland (Goldman sowie George Soros.

Kaum weniger prominent ist die Liste der angekündigten Staatschefs, Minister und anderer Funktionsträger. Erwartet werden die Präsidenten von Argentinien (Nestor Kirchner), Nigeria (Olusegun Obasanjo), Pakistan (Pervez Musharraf) und Polen (Alexander Kwasniewski), der König von Jordanien, der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan und der neue kanadische Premierminister Paul Martin, sowie UN-Generalsekretär Kofi Annan, der neue Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer, sowie Mario Monti und Javier Solana von der EU. Daneben der britische Außenminister, der französische Finanzminister, die spanische Außenministerin, der israelische Außenminister, der palästinensische Finanzminister...

Die Amerikaner sind nicht nur mit Davos-Stammgast Bill Clinton vertreten, sondern gleich mit mehreren Ministern und Paul Bremer, dem US-Statthalter im Irak. Und dann will WEF-Präsident Schwab noch zwei Stargäste aus dem Hut zaubern, die aber erst in letzter Minute bekannt gegeben werden sollen. cmo

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