Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.02.2002

07:38 Uhr

Die Zimmer waren schon mal kleiner

19,2 Quadratmeter für zwei

VonErich Ahlers (Handelsblatt)

Olympia war in der Vergangenheit selten komfortabel. Nur die Funktionäre des Internationalen Olympischen Komitees wohnten standesgemäß und hatten stets das beste Hotel am Orte für sich geblockt.

Handelsblatt-Redakteur Erich Ahlers berichtet von den Olympischen Winterspielen Quelle: Handelsblatt

Handelsblatt-Redakteur Erich Ahlers berichtet von den Olympischen Winterspielen

Die anderen Beteiligten am großen Sportspektakel hingegen mussten sich mit weit weniger Luxus zufrieden geben. Die Journalisten in ihren Presseunterkünften, vor allem aber die Sportler im Olympischen Dorf. Die Hauptdarsteller hatten in der Regel nur wenige Quadratmeter zur Verfügung, oft kleine Betten und dünne Wände.

Diesmal sind die meisten einigermaßen zufrieden mit ihrem Domizil auf Zeit. Im Durchschnitt soll das Zweibettzimmer 19,2 Quadratmeter bieten. Nicht die Welt, aber es war auch schon mal weniger. Dafür mangelt es anderen Dingen ganz und gar nicht. Restaurants, Bank, Waschsalon, Friseur, Post, Internet-Cafe, Supermarkt, Schönheitssalon, IOC-Museum, Fotoshop, Blumenladen und vieles mehr warten auf die sportliche Kundschaft in einem Dorf, das dennoch ganz im Zeichen von allerlei Sicherheitsmaßnahmen steht.

120 Millionen Dollar haben die Organisatoren in das Dorf investiert. Auf dem Gelände der Utah University, einem früheren Militärgelände, entstanden in mehreren Gebäuden rund 2 100 Zimmer, die im März auch für die Paralympics genutzt werden. Für beide Veranstaltungen veranschlagen die einheimischen Statistiker im Übrigen 17 611 138 Meter Toilettenpapier. Rekord für Winterspiele.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×