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22.01.2007

07:07 Uhr

Die zukunftsträchtigsten Berufe

Aufregend und abwechslungsreich

VonSebastian Matthes und Andreas Große Halbuer
Quelle:WirtschaftsWoche Online

Der Wirtschaft mangelt es nicht allein an Ingenieuren - auch Informatiker werden inzwischen händeringend gesucht. Allein bei der Internetjobbörse Monster.de schreiben Unternehmen jeden Monat rund 30 000 Stellen für IT-Fachräfte aus - Tendenz steigend. Zu den zukunftsträchtigsten dieser Berufe zählen die folgenden zehn.

DÜSSELDORF. Computer-Visualist: Dieser Experte bildet die Realität auf Displays, Monitoren oder Leinwänden ab. Sein Ziel: ein täuschend echtes digitales Bild zu erschaffen. Dazu schreibt er Programme, mit denen Unternehmen digitale Prototypen von Produkten entwickeln. Die Hersteller sparen damit Zeit, Geld und können unbefangener experimentieren. Autohersteller testen so die Wirkung von Farben oder Designs. Andere Computer-Visualisten hantieren mit geringeren Datenmengen und visualisieren dafür Gebrauchsinformationen für Endkunden oder programmieren ergonomische Displays, die die Technik in Autos anwenderfreundlicher machen.



Ganz gleich im welchem Bereich: Grafikexperten haben glänzende Karrierechancen in Forschung und Industrie. In Deutschland ist die Autoindustrie die treibende Kraft, aber auch Spielehersteller und Filmstudios setzen auf die Fähigkeiten der Visualisten.



Die sogenannte erweiterte Realität (augmented reality) ist ein weiterer vielversprechender Anwendungsbereich: Künstliche Bilder vermischen sich mit realen. Touristen können mit einer speziellen Brille auf der Nase durch eine verfallene Tempelstadt spazieren. Sie haben so das digitale Original vor Augen, ohne über die gleichzeitig sichtbaren realen Ruinen zu stolpern. Tourismus-Manager, Architekten, aber auch Künstler und Museumspädagogen sind fasziniert von dieser Spielart der computergestützten Visualisierung - viel Arbeit für den Informatiker.



Voraussetzungen: Informatikstudium, Freude an ständig wechselnden Projekten, Teamfähigkeit, künstlerisches Interesse.



Ausbildung: Hochschulen mit entsprechendem Schwerpunkt, zum Beispiel die TU Darmstadt in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut Graphische Datenverarbeitung sowie die Unis Magdeburg und Koblenz-Landau.



Einstiegsgehalt: Unter 35 000 Euro sollte keiner unterschreiben.



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