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03.07.2000

16:34 Uhr

Reuters DORTMUND. Der Aufsichtrat des Dortmunder Getränkekonzerns Brau und Brunnen (BuB) hat am Montag auf einer außerordentlichen Sitzung der geplanten Fusion mit der Bayerischen BrauHolding AG zugestimmt. BuB-Vorstandschef Rainer Verstynen unterstütze eine Verschmelzung der Unternehmen und werde nach Abschluss der Fusion aus dem Amt scheiden, teilte der Konzern am Montag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Der Aufsichtsrat habe darüber hinaus das Vorstandsmitglied der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG (HVB), Dieter Rampl, zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt damit Eberhardt Martini im Amt, der am 21. Juni sein Mandat niedergelegt hatte.

Die BrauHolding gehört zur Münchener Schörghuber-Gruppe. Die HypoVereinsbank, mit 55 % Mehrheitseigner des angeschlagenen Dortmunder Unternehmens, hatte die Fusion der beiden Unternehmen vorangetrieben. Die Bank bleibt zunächst Anteilseigner. Es sei früheren Angaben zufolge denkbar, dass das Institut die Beteiligung als längerfristiges Finanzinvestment behalten werde. Die HVB hatte immer wieder betont, ihre Beteiligung nur komplett und nicht in Teilen abgeben zu wollen. Brau und Brunnen ist seit Jahren in der Verlustzone und hatte auch für 1999 anders als zunächst prognostiziert erneut einen Fehlbetrag von knapp 87 Mill. DM ausgewiesen.

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