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12.01.2001

17:57 Uhr

dpa MOSKAU. Russlands Verteidigungsminister Igor Sergejew hat die Einberufung einer internationalen Konferenz über Auswirkungen der uranhaltigen Munition der NATO gefordert. Auf dieser Konferenz sollten sich Spezialisten "objektiv mit den Gefahren und Auswirkungen derartiger Munition auf menschliches Leben" auseinandersetzen, sagte Sergejew nach Angaben der Agentur Interfax.

Er betonte zugleich, dass die Diskussion über die mit angereichertem Uran verstärkte Munition "gerade erst im Anfangsstadium" sei. "Selbst nach dem Ende des militärischen Konflikts am Balkan sterben Menschen", sagte Sergejew. Er erinnerte daran, dass Russland schon zu Beginn der Kampfeinsätze der NATO - Luftwaffe vor knapp zwei Jahren in Jugoslawien vor den schädlichen Folgen auf die Umwelt gewarnt habe.

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