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26.05.2000

14:42 Uhr

dpa BIELEFELD. Mit neuen Produkten, einem Ausbau der Kerngeschäftsfelder und einer Verstärkung der Internet-Aktivitäten will der Maschinenbauer Gildemeister (www.gildemeister.com) weiter wachsen. In diesem Jahr sollen 16 neue Maschinentypen des Konzerns auf den Markt kommen, sagte Vorstandsvorsitzender Rüdiger Kapitza am Freitag in der Hauptversammlung.

Vom 1. Juli an werde das Unternehmen alle Neuentwicklungen mit einem Internet-Anschluss ausstatten. "Das Internet-Geschäft ist für uns sehr wichtig", unterstrich der Manager. Der Konzern sei auf das Jahr 2000 und die globale Herausforderung bestens vorbereitet. Ziel sei es, in den nächsten 24 Monaten in die Weltspitze der Werkzeugmaschinenindustrie vorzudringen.

Dem nach eigenen Angaben europaweit führenden Hersteller von Dreh- und Fräsmaschinen liegen nach Angaben Kapitzas bereits zahlreiche Internet-Bestellungen vor. Auch den elektronischen Handel will das Unternehmen vorantreiben. Als Geschäftsfeld der Zukunft bezeichnete Kapitza die Lasertechnik, wobei auch Akquisitionen geplant seien. Die Präsenz in den Absatzmärkten Amerika und Asien solle ausgebaut werden.

Im laufenden Geschäftsjahr rechnet Gildemeister mit dem höchsten Umsatz der Firmengeschichte. Erstmals sollen mehr als 700 Mill. Euro (1,37 Mrd. DM) umgesetzt werden. 1999 hatte der Konzern seinen Umsatz um 19 Prozent auf 690,4 Mill. Euro gesteigert. Damit habe sich Gildemeister deutlich vom Branchentrend (drei Prozent Plus) abgesetzt, erklärte der Vorstandschef. Angesichts dieser Steigerung will das Unternehmen seinen Aktionären eine Dividende von 0,50 Euro pro Aktie zahlen.

"Hauptziel des Managements bleibt eine erneute Verbesserung der Ertragslage", betonte Kapitza. Eine "ertragsorientierte" Dividende für das laufende Geschäftsjahr werde angestrebt. Ein Sprecher der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz lobte das "hervorragende Erscheinungsbild" des Bielefelder Unternehmens in einer an Schwung gewinnenden Branche. Gildemeister beschäftigte Ende vergangenen Jahres 3 340 (1998: 2 617 ) Mitarbeiter.

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