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08.01.2001

18:52 Uhr

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Drillisch schließt Konzernumbau ab

Im Rahmen der Konzentration auf das Geschäftsfeld Mobiles Internet hat der Telekommunikations-Konzern seine Töchter Forster Kabel- und Antennentechnik und Drillisch Vertriebs- und Servicegesellschaft Nachrichtentechnik mbH verkauft.

Reuters KÖLN. Im Rahmen der Konzentration auf das Geschäftsfeld Mobiles Internet hat der Kölner Telekommunikations-Konzern Drillisch AG seine Töchter Forster Kabel- und Antennentechnik GmbH und Drillisch Vertriebs- und Servicegesllschaft Nachrichtentechnik mbH verkauft. Mit den Veräußerungen sei der Umbau des Konzerns, der im vergangenen Jahr mit dem Verkauf des Festnetzes begonnen habe, abgeschlossen, teilte das am Neuen Markt notierte Unternehmen am Montag mit. Der Verkauf der Forster GmbH, in der das Drillisch-Kabelgeschäft gebündelt war, an die Münchener SerciCenter GmbH stehe unter dem Vorbehalt einer eventuell erforderlichen Zustimmung der Kartellbehörden.

Drillisch hatte sich im vergangenen Juni von seinem verlustreichen Festnetzgeschäft getrennt und will das eingenommene Geld für Investitionen in die Kerngeschäfte Mobilfunk, Informationstechnologie und Internet nutzen. In den ersten neun Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres 2000 war die Zahl der Mobilfunkkunden um 56,4 % auf rund 430 000 gestiegen. Als Ziel für das Gesamtjahr nannte Drillisch insgesamt 500 000 Mobilfunkkunden. An der Versteigerung um die UMTS-Mobilfunklizenzen hatte der Konzern nicht teilgenommen. Stattdessen will Drillisch durch eigene Produkte Internet-Plattformen herstellen, um so mit den UMTS-Netzanbietern zu kooperieren. Bei einem Umsatz von rund 283 (191,1) Mill. DM in den ersten neun Monaten 2000 erzielte das Unternehmen ein Ergebnis im gewöhnlichen Geschäft von 16,3 (3,9) Mill. DM.

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