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04.02.2001

13:14 Uhr

ap BERLIN. Wenn Rücklagen eindeutig der privaten Altersvorsorge dienen, wie zum Beispiel eine Lebensversicherung, dürfen sie nicht in die Berechnung der Arbeitslosenhilfe einfließen. Die Stiftung Warentest macht darauf aufmerksam, dass nach einer Entscheidung der Bundesanstalt für Arbeit auch Altersvorsorge-Sparpläne mit den so genannten AS-Fonds dazu gehören - wenn der Vertrag ab dem 60. Lebensjahr endet.

Das Altersvorsorge-Sondervermögen (AS) ist eine besondere Form der Investmentfonds, für die der Staat strenge Anlageregeln vorgegeben hat. So darf der Aktienanteil nur zwischen 21 und 75 % liegen, risikoreiche Anlage wie Optionen oder Futures sind tabu, wie die Verbraucherschützer in der Februar-Ausgabe von "Finanztest" erläutern.

Bevor Arbeitsämter Arbeitslosenhilfe gewähren, prüfen sie - anders als beim Arbeitslosengeld - die Vermögensverhältnisse des Antragstellers. Wenn das bare Vermögen dann - je nach Lebensalter und Familienstand - gewisse Beträge überschreitet, wird die Arbeitslosenhilfe entsprechend gekürzt oder gar nicht gezahlt.



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