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25.05.2000

15:22 Uhr

dih MÜNCHEN. Das Münchener Internet Webmiles AG-Unternehmen will im Laufe dieses Jahres an die Börse gehen. Das kündigten die Gründer Loretta Würtenberger, Patrick Boos und Dominik von Ribbentrop im Gespräch mit dem Handelsblatt an. Das Unternehmen, das im Juli online gegangen ist, hat sich mit virtuellen Rabattmarken für Internet-Surfer eine führende Marktposition in Deutschland erobert und ist dabei, zügig in die wichtigsten Länder Europas zu expandieren. (Handelsblatt 10.12.1999).

Das Konzept von Webmiles ähnelt den Bonus-Systemen der Fluggesellschaften: Wenn ein Internet- Nutzer bei einem der zurzeit 34 Partner von Webmiles einkauft oder sich anmeldet, erhält er "Webmiles". Diese kann er im Prämienshop unter www.webmiles.de gegen Belohnungen von der "Minileuchte mit Schlüsselanhänger" bis zu Raspberry Island, einer Insel vor der kanadischen Küste, eintauschen. Unter den Partnern sind stark frequentierte Internet-Adressen wie Quelle, Conrad Electronic, TUI, Fleurop und Pro Sieben. Rund 100 000 Webmiles-Sammler haben sich bereits registriert, 1 500 bis 2 000 kommen täglich hinzu.

"Wir haben eine Marktposition erreicht, die für die nach uns gestartete Konkurrenz nur noch schwer einzuholen sein dürfte und wachsen automatisch mit dem E-Commerce-Markt weiter", sagt Finanzchef von Ribbentrop. "Wir hatten sogar noch unterschätzt, was Kundenbindung für ein wichtiges Thema ist", ergänzt Würtenberger, "auch die großen Unternehmen haben unglaublich schnell reagiert".

Zwei Kapitalspritzen in zusammen zweistelliger Millionenhöhe hat das Webmiles-Team von der Venture-Capital-Gesellschaft Wellington Partners erhalten. Noch vor dem Börsengang soll ein "renommierter internationaler Geldgeber" hinzukommen. Derzeit hat das Unternehmen 45 Beschäftigte, zum Jahresende sollen es etwa doppelt so viele sein. Filialen in London und Paris sind eröffnet, weitere sollen schnell folgen.

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