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19.02.2003

11:10 Uhr

Easy-Jet will Kaufoption nicht nutzen

Deutsche BA probt notfalls Alleingang

Die Fluggesellschaft Deutsche BA will angesichts der ergebnislosen Tarifverhandlungen mit den Piloten notfalls ohne den britischen Billigflieger Easy-Jet weiter bestehen.

HB/dpa MÜNCHEN. Wenn Easy-Jet die Kaufoption auf die Deutsche BA nicht nutze, werde die Muttergesellschaft British Airways Gespräche mit anderen Fluggesellschaften führen, sagte eine Sprecherin am Mittwoch in München. "Wir gehen daher davon aus, dass es weiter geht. Wir wissen nur noch nicht wie."

Am Dienstagabend waren die Gespräche zwischen der dba und der Pilotenvereinigung Cockpit über einen neuen Tarifvertrag ohne Ergebnis beendet worden. Nach monatelangen Verhandlungen hatte Cockpit zwar die Forderungen Easy-Jets akzeptiert, allerdings im Gegenzug einen Bestandschutz für die Arbeitsplätze der Piloten und die Unterschrift Easy-Jets unter den Kaufvertrag gefordert. Easy-Jet habe sich am Dienstag außer Stande gesehen, diese Bedingungen zu akzeptieren, sagte die Sprecherin.

Die britische Billigfluglinie hatte die neuen Tarifverträge zur Bedingung für den Kauf der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft gemacht. Die Kaufoption läuft im August aus. Bis dahin will die dba trotz der ungewissen Zukunft ihre Neupositionierung als Billigflieger fortsetzen und strebt dabei weiterhin eine Zusammenarbeit mit Easy-Jet an.

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