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12.01.2001

17:22 Uhr

dpa BRÜSSEL. Die Wasserqualität an Europas Badestränden soll noch besser werden. Die EU-Kommission strebt nach eigenen Angaben vom Freitag in Brüssel eine Überarbeitung und möglicherweise auch Verschärfung der mittlerweile 25 Jahre alten Badegewässer-Richtlinie an. "Die Öffentlichkeit hat großes Interesse an der Qualität der Badegewässer, und es wird allgemein anerkannt, das die Wasserqualität nur im Rahmen eines europäischen Systems gewährleistet werden kann", sagte EU-Umweltkommissarin Margot Wallström.

Zwar hätten die bisherigen EU-Bestimmengen zu einer Verbesserung des strandnahen Wassers beigetragen, aber die Normen müssten auf den neuesten Stand gebracht werden, hieß es weiter. Auf Grund der Fortschritte in Wissenschaft und Technik müsse die Kommission ihre Rechtsvorschriften in regelmäßigen Abständen aktualisieren. Dieser Zeitpunkt sei nun auch für die Gewässer-Schutzvorschriften gekommen.

Die revidierte Richtlinie werde ehrgeizige Ziele enthalten, die innerhalb festgelegter Fristen erreicht werden müssten, sagte Wallström. Vor allem soll die Öffentlichkeit besser informiert werden. Die bestehenden Vorschriften sollen besonders im Sommer Badegäste vor verschmutztem Wasser in oder in der Nähe europäischer Badegebiete schützen.

Nach dem letzten, im vergangenen Sommer vorgelegten Gewässerbericht für 1999 war der Badespaß an der deutschen Nordsee weitgehend ungetrübt. An der Ostsee - vor allem an einigen Stränden Schleswig-Holsteins - ist das Wasser mancherorts schmutziger geworden.

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