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07.02.2001

08:01 Uhr

dpa-afx FRANKFURT. Die Analysten von Hornblower Fischer haben die Aktien des US-Netzwerkspezialisten Cisco Systems als 'Halteposition' bestätigt. Der Telekom-Ausrüster hatte am Dienstagabend Zahlen für das zweite Quartal im laufenden Geschäftsjahr vorgelegt und dabei die Erwartungen der Analysten knapp verfehlt. Sie hatten einen Gewinn je Aktie von 19 Cent prognostiziert, tatsächlich konnte er jedoch nur auf 18 Cent erhöht werden.

"Ein Cent ist zwar nicht viel, aber ein Unternehmen in der Größenordnung von Cisco sollte es durch kreatives Account-Management sowie durch eine Reihe von Aufträgen zu Discount-Preisen schaffen, die Gewinnerwartungen auch zu erfüllen", sagte Experte Carsten Jansing am Mittwoch. Auch er habe bei der Vorlage der Zahlen durchaus einen Schreck bekommen, sagte Jansing. Als positiv bewertete er jedoch die ehrliche Skepsis des Cisco-Chef John Chambers, dass auch in den nächsten Monaten wohl nicht mit einem großen Wachstum zu rechnen sei.

Der Analyst von Hornblower Fischer hält in den nächsten Tagen eine "Eindeckungsrallye" für möglich. "Die Anleger merken jetzt vielleicht, dass der Cisco-Bestand im Depot gering ist und es mit dem Kurs eigentlich nicht mehr viel schlimmer werden kann.

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