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06.07.2000

12:13 Uhr

dpa HANNOVER. In Niedersachsen ist ein Streik im Einzelhandel vorerst abgewendet. Arbeitgeber und Gewerkschaften einigten sich in der Nacht zu Donnerstag auf Lohnverbesserung von 2,5 % rückwirkend zum 1. Mai. Zu einem endgültigen Tarifabschluss kam es aber noch nicht, weil es bei der Diskussion über die Zuschüsse der Arbeitgeber zum Aufbau einer privaten Altervorsorge noch Differenzen gab. Auch bei der Erhöhung der Vergütungen für Auszubildenden bestanden noch unterschiedliche Auffassungen. Die Verhandlungen sollen nun am 25. August wieder aufgenommen werden.

Im Tarifstreit im Einzelhandel gibt es bisher nur einen Abschluss in Hamburg. Dort wurden Einkommenserhöhungen von 2,5 % vom 1. Juni an vereinbart. Ähnliche Abschlüsse waren in Rheinland-Pfalz und im Saarland erzielt worden, wurden von den Arbeitgebern allerdings während der Erklärungsfrist überraschend widerrufen.

Die Arbeitgeber in Niedersachsen hatten ein verbessertes Angebot für die rund 280 000 Beschäftigten in Niedersachsen vorgelegt. Neben der Erhöhung um 2,5 % für einen Zeitraum von zwölf Monaten ist vorgesehen, das Einstiegsgehalt in der Tarifgruppe II stärker anzuheben und bei 2 500 DM festzulegen. In diesen Hauptpunkten sei eine Teileinigung erreicht worden, betonten der Unternehmerverband Einzelhandel, die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen sowie die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft übereinstimmend.

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