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18.01.2001

16:25 Uhr

Einmalige Vorsteuer-Sonderaufwendung reduziert Netto-Gewinn im 4. Quartal deutlich

Gewinnrückgang von Unisys im Rahmen der Erwartungen

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verringerte sich der Gewinn je Aktie um 5 Cent auf 0,41 Dollar je Aktie - ein Wert, den die Analysten so erwartet hatten. Vorstandschef Weinbach zeigte sich mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden.

rtr/dpa-afx BLUE BELL. Der amerikanische Software-Hersteller Unisys hat im vierten Quartal einen Gewinnrückgang verzeichnet, lag damit aber im Rahmen der Analystenschätzungen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum habe sich der Gewinn je Aktie auf 0,41 $ von zuvor 0,46 $ verringert, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Blue Bell im US-Bundesstaat Pennsylvania mit. Branchenexperten hatten zuvor ebenfalls mit einem Gewinn von 0,41 $ je Aktie gerechnet. Insgesamt belaufe sich der Überschuss für das abgelaufene Vierteljahr auf 128,6 Mill. $, nach 144,4 Mill. $ im Vorjahr, hieß es weiter. Durch eine einmalige Vorsteuer-Sonderaufwendung von 127,6 Mill. $ reduziere sich der Nettogewinn im vierten Quartal jedoch auf 39,1 Mill. $ oder 12 US-Cent je Aktie.

Für das Gesamtjahr 2000 weist Unisys den Nettogewinn mit 334,3 Mill. $ oder 1,06 $ je Aktie aus. Im Jahr 1999 hatte das Unternehmen noch 500,8 Mill. $ Nettogewinn oder 1,56 $ je Aktie ausgewiesen. Der Umsatz in 2000 sank ebenfalls nach 7,54 Mrd. $ im Vorjahr auf 6,89 Mrd. $. In diesen Zahlen seien jedoch keine einmaligen Sonderaufwendungen enthalten. Inklusive dieser Einmalzahlungen sei der Gewinn von 510,7 Mill. $ oder 1,59 $ je Aktie im Vorjahr auf 225,0 Mill. $ oder 0,71 $ je Aktie gefallen.

Der Vorstandvorsitzende von Unisys, Larry Weinbach, zeigte sich mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden. Das vierte Quartal sei solide verlaufen und die unternehmenseigenen Erwartungen seien erfüllt worden. In einer Phase der Umstrukturierung habe insbesondere der Technologie-Sektor mit einem guten Ergebnis geglänzt. Im vergangenen Dezember hatte Unisys zur Verbesserung der Profitabilität die Streichung von fünf Prozent der Stellen und eine strategische Neuausrichtung angekündigt.

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