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24.05.2000

15:40 Uhr

vwd ROM. Die italienische Regierung wird im kommenden November die fünf Lizenzen für Mobilfunktelefone der dritten Generation UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) vergeben, kündigte der italienische Telekommunikationsminister, Salvatore Cardinale, am Dienstag an. An den geplanten 2,6 Mrd Euro je Lizenz werde festgehalten, betonte der Minister. In den vergangenen Tagen hatten namhafte Telekommunikationsunternehmen wie die Telecom Italia (IT) die Regierung in Rom attackiert und die Preise der UMTS-Lizenzen als übertrieben bezeichnet.

Die rund 12,9 Mrd Euro, die die italienische Regierung durch den Verkauf der Lizenzen kassieren wird, sollen zum Abbau der hohen Staatsverschuldung beitragen, die bis zum Jahresende auf 110 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gedrückt werden soll, erklärte Cardinale. Ein Teil der Summe solle jedoch für die Entwicklung des Telekommunikationssystems in die Branche zurückfließen.

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