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12.07.2000

14:00 Uhr

vwd HAMBURG. Die Netlife AG, Hamburg, hat sich mit "allergrößtem Unverständnis" über die Veröffentlichung einer sogenannten "Todesliste" der "Prior Börse" geäußert. Die Veröffentlichung sei "in äußerstem Maße" geschäftsschädigend und "dem Wesen nach blanker Unsinn", sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch auf Anfrage. Der Sprecher wies zudem darauf hin, dass der Neue Markt ein Finanzierungsinstrument junger Unternehmen sei, die bekantlich weit überwiegend mit Verlusten gestartet sind und auf Grund der unternehmerischen Entwicklung und extrem positiven Märkte deutliche Umsatz- und Ergebnisverbesserungen erzielen würden.

Dies gelte auch für Netlife. Netlife habe im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres den Umsatz verfünffacht, verfüge über liquide Mittel von 20 Mill. DM und sei frei von Verbindlichkeiten. Der Sprecher kündigte außerdem für Donnerstag vormittag eine Unternehmensmitteilung mit Einzelheiten zur Auftrags-, Umsatz- und Ertragslage an. Die "Prior Börse" hatte in ihrer neuesten Ausgabe neun Unternehmen des Neuen Marktes für dieses bzw. kommendes Jahr das Ende vorausgesagt.

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