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07.01.2003

11:47 Uhr

Elbe schwillt an

Hochwasser sinkt langsam

In den meisten deutschen Hochwassergebieten gehen die Pegelstände langsam, aber stetig zurück. In den am stärksten betroffenen Orten und Gebieten stehen jedoch noch viele Straßen unter Wasser. Das Wasser kann überall nur allmählich abfließen. Lediglich die Elbe in Sachsen-Anhalt und flussabwärts soll in den kommenden Tagen weiter steigen.

HB/dpa HAMBURG. Im weitgehend überschwemmten Wertheim in nördlichen Baden-Württemberg fiel der Main in der Nacht zum Dienstag stündlich um drei Zentimeter, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Aufräumarbeiten könnten wohl erst am Mittwoch aufgenommen werden. Auch in Bayern war das Hochwasser weiter auf dem Rückzug.

Die Evakuierung des hochwasserbedrohten 1 000-Seelen-Ortes Leubingen in Thüringen wurde aufgehoben. Frost bis minus acht Grad stabilisierte die Deiche. Im Laufe des Tages sollte sich zeigen, welche Schäden etwa beschädigte Öltanks in dem Ort angerichtet haben.

An Rhein und Mosel waren die Fähren trotz sinkenden Hochwassers am Dienstag außer Betrieb. Viele Straßen blieben gesperrt. Nach einem morgendlichen Rückgang der Rhein-Pegelstände um einen bis zwei Zentimeter pro Stunde wurde am Nachmittag ein rascheres Sinken erwartet. In Köln waren Teile des Stadtteils Rodenkirchen weiter überflutet.

Auch in Halle in Sachsen-Anhalt hat sich die Lage an der Saale trotz weiter bestehender höchster Alarmstufe entspannt. Die Wasserstände der Elbe hingegen sollen in den kommenden Tagen in Sachsen-Anhalt steigen. Am Donnerstag wird der Flutscheitel mit etwa 5,60 Metern in Magdeburg erwartet. Dort sei man gut vorbereitet, hieß es bei den Behörden. Auch in Brandenburg stieg die Elbe noch an.

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