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29.01.2003

08:28 Uhr

Elektronikriesen bekräftigen ihre Prognosen

Quartalsgewinn von Sony explodiert

Der japanische Elektronikriese Sony hat im abgelaufenen Quartal einen Rekordgewinn erwirtschaftet. Konkurrent Toshiba gab wie der Siemens-Partner Fujitsu eine Verringerung des Vorjahresverlustes bekannt. Sony und Toshiba hielten an ihrer Prognose für das Gesamtjahr fest.

HB/dpa TOKIO. Dank erfolgreicher Spielfilme wie "Spider-Man" und "Men in Black II" sowie guter Weihnachtsverkäufe seiner Spielekonsole Playstation 2 zog der Sony-Gruppenertrag im dritten Quartal des noch bis 31. März laufenden Geschäftsjahres um 95,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf netto 125,4 Milliarden Yen (900 Millionen Euro) an. Der Umsatz stieg um 1,2 Prozent auf den Rekord von 2,3 Billionen Yen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Tokio nach Börsenende mitteilte.

Sony erwartet für das Gesamtjahr weiterhin einen Nettogewinn von 180 Milliarden Yen und einen Umsatz von 7,6 Billionen Yen. Sony und sein schwedischer Partner Ericsson kündigten eine Kapitalaufstockung für ihr Mobilfunk-Gemeinschaftsunternehmen um 300 Millionen Euro im Zeitraum Januar bis März an. Die im Oktober 2001 gegründete Sony Ericsson Mobile Communications AB verbuchte im Quartal Oktober bis Dezember einen Nettoverlust von 69 Millionen Euro bei einem um 18 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz, hieß es weiter.

Konkurrent Toshiba gab unterdessen wie der Siemens-Partner Fujitsu eine Verringerung des Vorjahresverlustes bekannt. Dank guter Ergebnisse unter anderem bei Speicherchips, DVD-Rekordern und Mobiltelefonen schrumpfte der Fehlbetrag der Gruppe im dritten Geschäftsquartal auf 6,9 Milliarden Yen nach einem Verlust von 84,8 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 1,3 Billionen Yen. Toshiba erwartet weiterhin für das Gesamtgeschäftsjahr einen Nettogewinn von 23 Milliarden Yen und einen Umsatz von 5,6 Billionen Yen nach einem Verlust von 254 Milliarden Yen und einem Umsatz von 5,3 Billionen Yen im Vorjahreszeitraum.

Bereits am Vortag hatte Fujitsu mitgeteilt, man erwarte weiterhin einen Fehlbetrag von 110 Milliarden Yen. Beim Umsatz hatte Fujitsu die Prognose indes nach unten rediviert. Sorgen über die Ertragsaussichten japanischer Technologiefirmen drückten den Nikkei- 225-Index am Mittwoch auf den tiefsten Stand seit fast 19 Jahren. Das Börsenbarometer fiel um 2,3 Prozent auf 8331,08 Punkte.

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