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14.06.2000

14:17 Uhr

Emissionsstudien sehen fairen Preis bei 22 bis 27,5 Euro

Beim Börsengang der EADS sollen Privatanleger zum Zug kommen

Nach Angaben der Deutschen Bank, einer der Konsortialführer, soll Privatanlegern ein Preisvorteil auf den Emissionspreis gewährt werden.

ap FRANKFURT/MAIN. Beim Börsengang der EADS sollen vor allem Privatanleger zum Zug kommen. Sie würden sowohl beim Preis als auch bei der Zuteilung bevorzugt, erklärte ein Sprecher der Deutschen Bank am Mittwoch in Frankfurt und bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblatts". Der Zeitung zufolge soll der neue europäische Luft- und Raumfahrtgigant damit bei Privatanlegern in Deutschland, Frankreich und Spanien stark verankert werden. Die Dasa äußerte sich zu dazu nicht.

Nach Angaben der Deutschen Bank, einer der Konsortialführer, soll Privatanlegern ein Preisvorteil auf den Emissionspreis gewährt werden. Außerdem sei für Frühzeichner mit Aufträgen von 30 bis 300 Aktien eine "relativ höhere Zuteilung" vorgesehen. Auch Privatanleger, die bereits Aerospatiale-Matra-Aktien hielten, sollten bei der Zuteilung bevorzugt werden.

Einer Studie der Deutschen Bank zufolge liegt der faire Preis für EADS-Aktien zwischen 21,60 Euro und 25,20 Euro, wie der Sprecher bestätigte. Laut "Handelsblatt" kommen die rund 20 Emissionsstudien im Durchschnitt aber auf einen Wert zwischen 22 Euro und 27,50 Euro. Die Differenz sei mit unterschiedlichen Erwartungen hinsichtlich des Dollarkurses zu erklären.

Bei dem für 10. Juli geplanten Börsengang sollen der Zeitung zufolge rund 150 Mill. Aktien in Frankfurt, Paris und Madrid auf den Markt kommen. Rund 100 Mill. stammten aus einer Kapitalerhöhung, der Rest aus Altbesitz des französischen Staates und der Lagardere-Gruppe. Der Streubesitz solle bei knapp 30 % liegen, werde sich aber langfristig auf 34 % erhöhen.



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