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07.08.2000

13:05 Uhr

Ende der Auktion nicht in Sicht

Gebote für UMTS-Mobilfunklizenzen über 15 Mrd. DM

Nach der 74. Auktionsrunde in Mainz nähert sich der Betrag der Summe, die das Bundesfinanzministerium als Einnahme fest eingeplant hat.

dpa MAINZ. Die Gebote für die UMTS-Mobilfunklizenzen sind am Montag auf über 15 Mrd. DM geklettert. Nach der 74. Auktionsrunde in Mainz lag die Summe der Höchstgebote für die zwölf Frequenzpakete der neuen Mobilfunkgeneration bei 15,1 Mrd. DM.

Damit nähert sich der Betrag der Summe, die das Bundesfinanzministerium als Einnahme (20 Mrd. DM) fest eingeplant hat. Die Telefongesellschaft Mobilcom, die gemeinsam mit France Télécom zur Versteigerung angetreten ist, bot für eine Lizenz mit drei Frequenzblöcken 3,8 Mrd. DM.

Nach dem derzeitigen Stand ist eine UMTS-Lizenz nicht mehr unter 2,4 Mrd. DM zu haben. Mit der neuen Mobilfunktechnik sollen ab 2003 die superschnelle Datenübertragung und Multimedia über Handy möglich werden. Experten rechnen aus der Versteigerung nach wie vor mit einem Erlös in hoher zweistelliger Milliardenhöhe.

Ein Ende der Auktion, an der nach wie vor alle sieben Bieter beteiligt sind, ist nicht absehbar. Die Auktion ist erst beendet, wenn für keines der zwölf Frequenzpakete mehr gesteigert wird. Jeder Bieter muss mindestens zwei und darf höchstens drei Blöcke ersteigern. Beobachter rechnen erst in der kommenden Woche mit einer Entscheidung.

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