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31.01.2001

11:00 Uhr

dpa BOGOTA. In Kolumbien ist am Dienstagabend (Ortszeit) eine Flugzeugentführung unblutig zu Ende gegangen. Nach offiziellen Angaben wurde der Entführer vom Kapitän der Maschine und einem Passagier überwältigt und den Sicherheitsbehörden übergeben. Alle 31 Geiseln an Bord der Maschine blieben unverletzt.

Der Entführer hatte die Maschine vom Typ Dornier 328 auf einem Inlandsflug von San Vicente de Caguan nach Neiva im Süden des Landes in seine Gewalt gebracht und nach Bogota umgeleitet. Dort wurde das Flugzeug auf den militärischen Teil des Flughafens dirigiert und sofort von Sicherheitskräften umstellt.

Nach der Landung hatte der Entführer zunächst einen kranken Passagier freigelassen. Kurze Zeit später durften auch zwei Frauen und ein Jugendlicher die Maschine verlassen. Wie Kolumbiens Luftwaffenchef Hector Velasco mitteilte, forderte der Entführer, mit einer Linienmaschine in die spanische Hauptstadt Madrid auszufliegen.

Bei dem Hijacker handelt es sich nach offiziellen Angaben um einen Deserteur der Rebellenorganisation "Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens" (FARC). San Vicente de Caguan, der Abflugort der Maschine, liegt in der von den FARC kontrollierten entmilitarisierten Zone im Süden Kolumbiens.

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