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06.01.2004

08:55 Uhr

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Entwicklung der Finanzdienstleistungs-Branche in den nächsten fünf Jahren

Weltweit rechnen vier von fünf Führungskräften in Finanzdienstleistungs-Unternehmen innerhalb der ...

Weltweit rechnen vier von fünf Führungskräften in Finanzdienstleistungs-Unternehmen innerhalb der nächsten fünf Jahre mit erheblichen Restrukturierungen. Im Vergleich zur ersten Reorganisationswelle der 90er Jahre sind die Rahmenbedingungen für die Branche nun ungünstiger: Neue Gesetze und ein intensiver Wettbewerb stellen hohe Anforderungen an die Unternehmen, während der Wirtschaftsaufschwung insbesondere in Deutschland fragil bleibt. 21% der Finanzdienstleister erwarten weitere Allianzen und rund 16% Joint-Ventures. Außerdem werden sich viele Anbieter (rund 17%) durch Outsourcing von unrentablen Unternehmensteilen trennen, um sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren zu können. Fusionen und Übernahmen werden jedoch nicht an Bedeutung verlieren: 42% der Unternehmen rechnen damit, dass M&A-Prozesse bei Umstrukturierungen weiterhin im Mittelpunkt stehen. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Umfrage "Focus on restructuring. The drivers shaping the financial services sector" von PricewaterhouseCoopers (PwC) und The Economist Intelligence Unit, einem der führenden Anbieter von Länder-, Branchen- und Management-Analysen.
Die im September und Oktober 2003 befragten 123 Top-Manager erwarten, dass v.a. die Bereiche Versicherungen, Asset Management und alternative Investments von der Reorganisation betroffen sein werden. Als wichtigste Ursache nennen 73% den harten Kampf um Marktanteile und den wachsenden Preisdruck.
Mehr zur Umfrage unter http://www.pwc.com/de/ger/main/home/

Quelle: FINANZ BETRIEB, 06.01.2004

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