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26.06.2000

08:53 Uhr

Entwicklung eines Mobilfunkstandards

Siemens investiert drei Mrd. DM in Asiens Mobilfunk-Markt

Mit Milliardeninvestitionen will der Siemens-Konzern seine Position auf dem asiatischen Mobilfunk-Markt ausbauen. Bis 2002 wolle man den Marktanteil in Asien von acht auf 15 % fast verdoppeln, teilte die Siemens AG, München, am Montag in Peking mit.

dpa MÜNCHEN/PEKING. Geplant seien dazu Investitionen von mehr als 1,5 Mrd. $ (gut 3,1 Mrd. DM). Bis 2002 will der Konzern 30 % seiner Mobilfunkumsätze in Asien erzielen.

Das Geld solle vor allem für Marketing, Forschung und Entwicklung sowie den Aufbau von Produktionsstätten ausgegeben werden. Dabei seien unter anderem eine engere Kooperation mit den verschiedenen Anbietern, neue Handy-Geräte und die Entwicklung des neuen Kommunikationsstandards TD-SCDMA gemeinsam mit der Chinesischen Akademie für Telekommunikations-Technologien (CATT) geplant.

Asien sei der potenziell größte Markt für den elektronischen Handel per Handy. "Die Steigerung des Umsatzvolumens auf dem asiatischen Markt ist eines unserer Hauptziele", erklärte Rudi Lamprecht, Vorstandsvorsitzender des Siemens-Bereichs "Information and Communication Mobile" (ICM) laut Mitteilung bei einer Pressekonferenz in Peking.

Im vergangenen Jahr steigerte Siemens den Handy-Absatz in Asien um 170 % auf 3,8 Mill. verkaufte Geräte. Bei Mobilfunklösungen wie der Netzwerkinfrastruktur konnte der Konzern den Umsatz auf knapp 1,7 Mrd. DM (0,8 Mrd. $) verdoppeln. Derzeit benutzen laut Siemens-Angaben etwa 170 Millionen der 3,5 Mrd. Menschen der Region Handys. In China sind es 60 Millionen, was einer Verbreitung von nur fünf Prozent entspreche. Siemens rechnet damit, dass der Markt in den kommenden Jahren um jeweils 30 % wachsen wird.

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