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02.02.2001

12:02 Uhr

Entwicklung neuer Methoden zum Nachweis mikrobieller Verschmutzung

November AG kooperiert mit US-Biotech-Unternehmen

Das Erlanger Biotech-Unternehmen will zusammen mit der Commonwealth Biotechnologies neue Methoden entwickeln, um beispielsweise Verschmutzung im Trinkwasser nachweisen zu können.

Reuters ERLANGEN. Das am Frankfurter Neuen Markt notierte Biotechunternehmen November AG hat mit der US Commonwealth Biotechnologies Inc. -Firma (CBI) eine Forschungskooperation geschlossen. Wie das Erlanger Unternehmen am Freitag mitteilte, wollen beide Biotechfirmen Methoden auf dem Gebiet der Elektrohybridisation entwickeln und neue Märkte erschließen. Umsatzerwartungen nannte ein Unternehmenssprecher nicht. Vorstandschef Wolf Bertling betonte aber, die November AG erhalte mit der Kooperation einen Zugang zum amerikanischen Markt. Die Aktie der November AG legte am Vormittag um rund elf Prozent auf 22,53 Euro zu.

Die Elektrohybridisation ist den Angaben zufolge ein bioelektrochemisches Verfahren, das sich Ladung und Leitfähigkeit von Biomolekülen wie Proteinen zu Nutze mache. Ihre Anwendung beschleunige Laborarbeiten erheblich. Beide Unternehmen wollten neue Methoden zum Nachweis mikrobieller Belastungen wie etwa beim Trinkwasser entwickeln, weil hier Lücken bestünden. Ein Unternehmenssprecher sagte, die Forschungskooperation sei dazu langfristig ausgelegt.

Verluste auf Grund hoher Investitionen

Die November AG hatte in den ersten neun Monaten 2000 wegen den Kosten für den Börsengang und hoher Forschungsaufwendungen einen Verlust von 14,2 (Vorjahr: minus 3,3) Mill. DM verzeichnet. Der Umsatz sei gleichzeitig um 2 % auf 1,9 Mill. DM gestiegen. Jahreszahlen will das Unternehmen am 14. März bekannt geben. Das in Richmond angesiedelte Unternehmen CBI wird an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet.

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